tinjo! Der Blog - tinjo!

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Thema Sex im Deutschunterricht

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 13/3/2012 13:18:03
Tags: DeutschlehrerSex




Katia Murmanns Kommentar zu einer Nachricht, die hier (Tages-Anzeiger vom 9.11.2011) aus der Sicht der Politiker/innen näher erläutert wird.

Die Nachricht:
Ein Deutschlehrer musste vor Gericht – weil er mit seinen Schülern Bücher gelesen hat, in denen Sex ein Thema ist. Angeklagt wurde er von einer Mutter, die Schüler wurden zum Fall nicht befragt.

Der Kommentar:
Eine Gesellschaft entmündigt ihre Kinder: Mit den Gspänli gemeinsam zur Schule laufen? Zu gefährlich, das Kind könnte entführt werden. Auf dem Abenteuerspielplatz durch hohle Baumstämme klettern? Zu riskant, Splitter könnten das Kind verletzen. Im Deutsch-Unterricht Weltliteratur lesen, in denen die jugendliche Sexualität thematisiert wird? Zu unanständig, die Kinder könnten psychischen Schaden nehmen.

Systematisch fallen hierzulande Freiräume für Kinder und Jugendliche weg, entstehen ständig neue Verbote. Und das Bedenklichste ist: Die Interessen der Betroffenen werden dabei nicht berücksichtigt, sie selbst nicht angehört. Chronisch besorgte Eltern, übereifrige Politiker und willfährige Behörden entscheiden über die Köpfe der Kinder hinweg, was gut für sie sein soll.

So auch im Literatur-Sex-Fall an einem Zürcher Gymnasium. Wie jetzt bekannt wird, hat die Staatsanwaltschaft die betroffenen Schüler nicht befragt. Diese meldeten sich gestern mit einem empörten Leserbrief im «Tages-Anzeiger» zu Wort. Und prangern, zu Recht, die «ungeheure Missachtung der Sorgfaltspflicht» an, wie sie bei den «so genannten Ermittlungen gegen unseren Deutschlehrer offenbar wurde».

Die Schüler tun gut daran, ihre Stimme zu erheben. Denn sie rufen in Erinnerung: Auch Kinder und Jugendliche haben eine Meinung, der es Gehör zu schenken gilt. Bei aller Sorge um ihr Wohl darf man eines nicht vergessen – sie zu fragen, was sie denn eigentlich denken und wollen.

Meine Reaktion als Leser:

Recht haben Sie, Frau Murmann: Wir Erwachsenen behandeln Kindern als "umündige" Lebewesen. Sie sind aber auch "vollwertige" Menschen spätestens von der Geburt an. Menschen mit Mündern, mit denen sie vom ersten Tag an damit zu erkennen geben, was sie zum Leben benötigen. Wir wenden uns ihnen zu und, weil wir ihre Wünsche hören und bauen ihre Abhängigkeit von uns Erwachsenen in dem Masse ab wie sie gelernt haben, sich selbst zu helfen. Im gleichen Verhältnis, könnte man meinen, wie die Kinder ihre Selbständigkeit entwickeln, nimmt bei den sie begleitenden Erwachsenen eine Taubheit gegenüber den Stimmen der Kinder zu, und wir hören nur noch auf die Experten, die uns weise machen, was Kinder denken und wünschen und was ihnen gut tut und was ihnen schaden könnte.
Dabei wäre es doch so einfach, genau wie Sie es sagen:"Bei aller Sorge um ihr Wohl darf man eines nicht vergessen – sie zu fragen, was sie denn eigentlich denken und wollen. "

... und genauso reagierte "Der Sonntag": «Warum hat uns niemand gefragt?», entrüsten sich Gymnasiasten

>>>Kommentar zu einem ausführlichen Bericht
von Matthias Ninck im "Magazin" hier!<<<


Bookmark and Share

Kein Kommentar
 
Bitte klicken Sie unter dem Text auf "Alles lesen". Dann sehen Sie den ganzen Beitrag, können sich am Blog beteiligen und frühere Blogeinträge lesen!
Kategorien
Stichworte
todernste Satire! für Grüne Partei Deutschland bei Persönlichkeitsstörung revolutionär. Zangger Fehr grosses Gemächt Burgdorf Fahrlässigkeit erlaubt? SONNTAG Tages Entkriminalisierung Polizei Jungsforum Ueli Deutschlehrer Martin der des Kiliç Otto Marc Kommunikationsfachmann Kanton First Cäsar DANKE!Anregungen Polanski Richter Stamm pornografischem Sepp Riedo Kraushaar Kinderrechte Gölz Kindertrauma Dummheit Sozialarbeiter Jegge Krieg Sarganserländer Walensee Video Kinderschutz Kazis Ukraine Rämibühl Mansour Vollzugdienst Polizist Präsident marche Amt pädophile Lehrer Ecpat AM Nulltoleranz:Lehrer verschwunden! Frau in dubio pro reo Dominik Mangas entlassen! Fotres Weltwoche Schwulenehetze Die Graf Daniel Verführung Meier tinjosHOMEPAGE Klischee Locarno Kirchenskandal Hürlimann Darbellay «Azov Stereotype Justiz Familienvater Jaqueline Beat Süddeutsche Osterheider Day Mädchen Marcel Wildgartner Madrid Sonntagszeitung Grünen lebenslanges Bundesgericht Professor Fichen Flavia Mutterbrust Verdingkinder Kadermann Thomas Norlik Fachbuch Sextäter Revisionsprozess ab Cervik mit ARCHIV Schwager Würde international Brühlmann Hugo TABUZONE schiessen 15 Sexualdelikt Verhältnismässigkeit Kind Ostern Gymnasium Stiefkindadoption Kindes Hexenjagd out Lügenberichte Coming Umberto Test Rechte Uriella Menschenrechte Stiftung Ecco Beier Kinderpornographie internationaler Lust Barron Carl Strafverschärfung nicht gestorben! Rüdiger Hartmann Berufsverbot Material ist Bäumle Kinderschänder Edathy Egli Cohn Sex Freundschaft Suizid 11. lernbar Kritik Recht oder Gerechtigkeit? Populismus blanche DAniel Neujahr Regula Beta Meier MH17 Lautmann Knecht Schlatter Talia Medien GLP Asylsuchende Leiter Pöschwies Moral Glaube Journalist Urbaniok Schweiz: Brigitte homosexuelle Paare minderjährig Taner JVA Balthus Patzen Pädophilen Petra Lumengo NZZ Florian Leserbrief Handel Verdacht und Urbaniok! Initiative Schweizer Films» Fischer Henning Bongni Operation Spade BLOG Alge Michael Deutschland Friedrich Cornelia richterliche Logik Jürg Oktober Nacktheit Trump Kinder Bewährungs Anzeiger Kipo Jahren... am Amnesty Mark Kastration Scheuber Präventionstherapie Jaqueline Fehr Hansjürg Filmfestivael Saladin Mildenberger Partei Migrationsbehörde Aschersleben Bundegericht Bendit Frei Zürich Fall Zwangsbehandlung Son Erich ohne Fachbereichs Hachtel Therapie Leiterin Masse Recht Zeitung Teenagermädchen
Suchen
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü