tinjo! Der Blog - tinjo!

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Allerheiligen - ein Lesehinweis!

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 1/11/2012 12:16:17
Tags: Erich, Schlatter, Zwangsbehandlung

Heute wird vielerorts nach althergebrachtem Brauch an die Verstorbenen gedacht.

Auf Friedhöfen - aber noch mehr  in Orten mit offenen Geschäften - herrscht Grossandrang!

Eigentlich wäre erst morgen der Tag des Gedenkens an die Toten : Allerseelen.

Heute - also vor den "gewöhnlich Sterblichen" - sind es die Heiligen, die dem Tag den Namen gaben. In vorwiegend katholisch-gläubigen Gebieten ist Allerheiligen ein Feiertag und zugleich "Allerseelen" aus praktischen Gründen!

Ich will den Heiligen ihre Berechtigung zur Verehrung  nicht absprechen und lasse allen ihre Hoffnung auf deren Fürbitte. Und auch ein kollektives
Gedenken an die Verstorbenen hat seinen tieferen Sinn. Nur - die Heiligen und die Toten sind nicht mehr unter uns!

Alles wirklich Leben ist aber Begegnung, und darum möchte ich heute lieber - stellvertretend für viele andere Initiativen und mutige Mitmenschen - auf einen kleinen Kreis von Aktivisten hinweisen, die nicht der Verehrung bedürfen, aber höchsten Respekt und Beachtung verdienen. Allen diesen voran stelle ich  jenen in den Mittelpunkt, der dieser Homepage den Namen gibt und der - auch stellvertretend für Unzählige - unter unserer (christlichen!?) Gesellschafts(ver)ordnung zu leiden hat:

ERICH SCHLATTER


Nehmen Sie sich eine ruhige Stunde Zeit und lesen Sie diese Homepage und ihre Anhänge gründlich durch, und Sie werden sich kaum unberührt und nur achselzuckend wieder Ihren eigenen Präferenzen zuwenden.

Aus dem Freundes- und Unterstützerkreis um Erich Schlatter hat sich eine mutige Frau vorgenommen, diesem unkonventionellen Mitmenschen auf sehr kompetente und bewegende Art Aufmerksamkeit zu verschaffen:

"Ich bin mit Erich befreundet. Wir kennen uns seit ca. 18 Jahren, er interessiert mich als Mensch, als Freund, als jemand, der in einer zuverlässigen Konstanz freundlich ist mit mir. Aus beruflichen Gründen interessiere ich mich zudem für gesellschaftliche Entwicklungen. Wäre seine Geschichte bloss persönliches Schicksal, würde ich keine Website erstellen, die seinen Namen trägt, ich baue meinen Freunden keine virtuellen Ausstellungsräume."

Dieses Studium dürfte in Ihnen so etwas auslösen, was Heilige gemäss kirchlichen Vorstellungen für unser Leben bedeuten sollten: Vorbildhaftes Verhalten, das zur Nachahmung anregen soll.*  Ich meine damit nicht den Erich Schlatter. Sein Lebenswandel ist allzu weit entfernt, von dem was unsere Gesellschaft als Norm definiert. Doch solche Menschen dürfen nicht einfach aus Sicherheits- und Bequemlichkeitsgründen einer (christlichen!?) Gesellschaftsordnung auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen und zwangsbehandelt werden!
*( Allerdings mit dem Unterschied, dass wir uns für bedrängte Mitbürger/innen persönlich einzusetzen hätten, während Heilige angerufen werden, dass sie Fürbitte für unsere Anliegen bei Gott anbringen!)

Wer sich für einen
menschenwürdigen Umgang mit Geächteten einsetzt und sich nicht scheut, ihnen als Mitmensch zu begegnen und ein Vertrauen zu ihnen aufzubauen, verdient meines Erachtens auch einen Ehren-und Gedenktag!

Ich will heute ihrer gedenken und mich mit ihnen solidarisieren, so gut und effizient es mir - als selbst von "der Gesellschaft" Geächteter - noch möglich ist, ohne als solcher für "normale" Aktivisten kontraproduktiv im Wege zu stehen...!

************************************************************
  
  Nachtrag am 4.November 2012:


Der Korrektheit halber will ich noch auf einen Bericht über diesen "schrägen Vogel", in der Weltwoche aus dem Jahr 2009 von Alex Baur, hinweisen. Eine kritische Leserin meiner Homepage hat mich darauf aufmerksam gemacht. Danke!
 
Da wird uns ein anderer Eindruck über diesen Menschen vermittelt und ein Vorstrafenregister vorgelegt, das sicher nicht übersehen werden darf, wenn es denn auch den wahren Taten entspricht.

"Wie man in den Wald hineinruft, so tönt es zurück", heisst ein Sprichwort.

Wenn man einen Menschen nur nach seinen Re-Aktionen, d.h. nach seinem falschen Verhalten in der Begegnung mit einem Menschen in der Vergangenheit be- und verurteilt, kommen keine "neuen Töne aus dem Wald zurück"!

Ausgedrückt nach der heutigen Praxis der psychiatrischen Forensik:
Wenn Delinquenten eine
deliktzentrierte psychiatrische Behandlung über sich ergehen lassen müssen - unabdinglich und diskussionslos , ob sie das ihnen richterlich verhängte Delikt auch wirklich so  ausgeführt haben - ist das nicht viel anders, wie wenn immer wieder als Echo zurückkommt, was man in den Wald hineinruft.

Wenn es - als ein Beispiel seiner angeblichen Taten - wiklich stimmt, dass dieser Herr Schlatter einer Serviertochter "mit einem kantigen Eisenrohr (1 Meter lang, rund 2 Zentimeter dick) mit voller Wucht auf den Kopf"  schlug, dann darf man zwar die Vermutung niemandem verübeln, dass er in einer ähnlichen Situation auch in Zukunft nicht anders handeln wird.

Doch geht es da wirklich um das Verhalten in einer akuten Situation oder nicht viel mehr um die Frage, weshalb der Mensch Erich Schlatter sich als der Mensch, der er ist, nicht verstanden fühlt?

So hinterfragt, kann ich mich viel besser dem Bericht und dem Denken der Frau Haller und der angeblichen "Schlatter-Fangruppe" anschliessen, als der seelenlosen und blutleeren 'Abrechnung' eines Herrn Baur und seinem fraglos weit grösseren "Fanclubs", die glauben, Menschen könne man wie Kinder (was für ein Irrglaube!!!) nur über Strafen und Vorschriftszwänge gefügig machen und gesellschaftskonform zurechtbiegen.

Oder gar zwangsbehandeln und lebenslang wegsperren...  


Bookmark and Share

Kein Kommentar
 
Bitte klicken Sie unter dem Text auf "Alles lesen". Dann sehen Sie den ganzen Beitrag, können sich am Blog beteiligen und frühere Blogeinträge lesen!
Kategorien
Stichworte
Die Hachtel Talia Uriella Richter Marc Sonntagszeitung Strafverschärfung in dubio pro reo Oktober Fischer Meier Marcel Fotres ab Florian Fachbuch Test Asylsuchende Knecht Sozialarbeiter Hürlimann Freundschaft Regula Recht Sex todernste Satire! pädophile Lehrer 15 Kritik Zangger Amnesty Michael Zeitung 11. Neujahr SONNTAG DAniel der am AM Krieg Schwulenehetze Polanski Ecpat Day Ostern Mildenberger Schweizer verschwunden! Graf Sexualdelikt Zwangsbehandlung Rechte Taner Fehr Sepp richterliche Logik DANKE!Anregungen Schlatter international Umberto Thomas Kind Amt Brigitte Handel ohne Grüne Partei Deutschland Lust Teenagermädchen Kindes Moral Locarno TABUZONE bei grosses Gemächt BLOG Berufsverbot Alge für Egli Friedrich Kipo Gymnasium Bongni Petra Hexenjagd Populismus Saladin Glaube entlassen! Nacktheit Bendit Balthus Zürich Lügenberichte Masse schiessen Süddeutsche Fahrlässigkeit erlaubt? Ukraine Anzeiger Beat mit Cäsar Erich Stiftung Präsident Cornelia Gölz Brühlmann MH17 Filmfestivael Kinderpornographie Rüdiger Norlik Jegge Operation Spade Bäumle Hartmann Henning Frau Journalist Beier Dummheit Jaqueline Fehr Leiterin Material Therapie Jungsforum Sarganserländer marche Kindertrauma ARCHIV Kiliç Scheuber Urbaniok nicht gestorben! Klischee Grünen JVA Mansour Verhältnismässigkeit Tages und Schweiz: First Lautmann Fachbereichs Verdacht Professor Schwager Pöschwies lebenslanges Kinderschutz GLP Barron Madrid Bundegericht Jürg Films» Mutterbrust Mark Carl Partei Entkriminalisierung Mangas Jaqueline Weltwoche Daniel Menschenrechte Verdingkinder Lumengo Frei Patzen Deutschland Hansjürg Kinderrechte homosexuelle Paare Vollzugdienst Kinderschänder out Recht oder Gerechtigkeit? lernbar Kraushaar Beta Meier Persönlichkeitsstörung Kadermann Suizid Kommunikationsfachmann NZZ Stereotype Otto Kazis Kanton pornografischem Aschersleben Familienvater Justiz Würde Martin Pädophilen Leiter Dominik Medien Revisionsprozess Fall Präventionstherapie revolutionär. des Bewährungs Darbellay «Azov Kirchenskandal Kastration Mädchen Riedo Walensee Osterheider Rämibühl Initiative Polizei Video internationaler Wildgartner Ueli Kinder Jahren... Stiefkindadoption Deutschlehrer Polizist Fichen Coming Hugo Cervik Flavia Edathy Verführung tinjosHOMEPAGE Urbaniok! blanche Bundesgericht Son Sextäter Migrationsbehörde Stamm Trump Burgdorf ist Nulltoleranz:Lehrer Cohn minderjährig Leserbrief Ecco
Suchen
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü